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Frauenkirche Dresden

Frauenkirche Dresden - Das Wahrzeichen der sächsischen Landeshauptstadt.

Die Frauenkirche Dresden wurde zwischen 1726 und 1743 nach Plänen des Barock-Baumeisters George Bähr erbaut. Nach bisherigen Erkenntnissen gab es bereits um das Jahr 1000 eine Vorgänger-Kirche, die aus Holz bestand und eine Missionskirche war.

 

Die barocke Kirche ist der prägende Monumentalbau des Dresdner Neumarkts und gehört zur evangelisch-lutherischen Kirche und ist damit herausragendes Zeugnis des protestantischen Kirchenbaus mit einer der größten steinernen Kuppel nördlich der Alpen.

 




Bau der Frauenkirche

Der Bau der Frauenkirche erfolgte mit ihrer Grundsteinlegung im Juni 1726 und dauerte 17 Jahre. Im Jahr 1743 stand der Neubau im barocken Baustil und kostete rund 289.000 Taler. Die Baukosten wurden zum Großteil mit Spenden der Dresdner Bürger finanziert. Die Außenkuppel wurde aus Stein gefertigt obwohl sie eigentlich Bährs Entwürfen nach aus Holz mit Kupferbeschlägen bestehen sollte.

Die Kosten für eine Holzkuppel mit Kupferbeschlägen waren jedoch zu hoch und so wurde schließlich eine Steinkuppel gewählt. Der Baumeister verstarb im Jahr 1738 und so musste die Fertigstellung der Frauenkirche ohne ihn erfolgen. Am 27. Mai 1743 wurde ein Kuppelkreuz auf die Außenkuppel gesetzt und das Bauwerk vollendet.

Die Gesamthöhe des Kirchenbauwerks belief sich auf 91,23 Meter und das Gewicht der mächtigen Steinkuppel hatte sich auf rund 12.000 Tonnen belaufen.

 

Zerstörung und Wiederaufbau

Im zweiten Weltkrieg wurde die Frauenkirche durch Bombenangriffe und dem dadurch verursachten Feuer am 15. Februar 1945 vollständig zerstört.

 

Nach Kriegsende blieb lange Zeit unklar ob sie wiederaufgebaut werden sollte. Die DDR-Regierung ernannte die Ruine im Jahr 1966 zum Mahnmal gegen den Krieg und entschied sich gegen einen Wiederaufbau.

 

Im März 1991, nach der Wiedervereinigung, wurde der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche dann nach einem Aufruf durch den Landesbischof Johannes Hempel, dem „Dresdner Ruf“, beschlossen. Aber auch Kritiker eines Wiederaufbaus meldeten sich schnell zu Wort, so sei der Wiederaufbau aufgrund der starken baulichen Schäden ein historisierender Neubau und schließlich keineswegs zeitgenössisch. Die Finanzierung des Wiederaufbaus wurde größtenteils von privaten Stiftern und Förderkreisen und Spenden geleistet, ähnlich wie schon der erste Bau im 18. Jahrhundert. Insgesamt beliefen sich die Kosten auf 180 Millionen Euro. 115 Millionen konnten durch Spenden gedeckt werden, den Rest leisteten die Stadt Dresden, das Land Sachsen und der Bund.

 

Die Kirche wurde dann in den Jahren 1996 bis 2005 neu erbaut und am 30. Mai 2005 durch den sächischen Landesbischhof Jochen Bohl geweiht. Als Gotteshaus zählt die Dresdner Frauenkirche jährlich zehntausende Kirchgänger und Besucher und aus dem ehemaligen Mahnmal gegen den Krieg soll jetzt ein Symbol der Versöhnung werden.

 

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